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Pater Anizet Koplin(ski) 1875 - 1941


Der in Pommern geborene Adalbert Koplin war als Pater Anizet Mitglied der Rheinisch-Westfälischen Kapuzinerprovinz. Nachdem er einige Jahre als Seelsorger für polnische Arbeiter im Ruhrgebiet gearbeitet hatte, erhielt er 1918 einen Ruf nach Warschau. Er sollte mithelfen, das kirchliche Leben in Polen nach 100 Jahren russischer Fremdherrschaft neu zu organisieren. Über zwei Jahrzehnte kümmerte er sich unermüdlich als Seelsorger und Almosensammler um die Armen der polnischen Hauptstadt und erhielt dafür den Beinamen "Bettler von Warschau".

Aus Liebe zum polnischen Volk wurde Pater Anizet polnischer Staatsbürger und änderte seinen Nachnamen in Koplinski. Als die Deutschen Polen besetzten, waren ihnen P. Anizet und die anderen Kapuziner bald ein Dorn im Auge. 1941 steckte die Gestapo sie ins Gefängnis und verfrachtet sie zwei Monate später nach Auschwitz, wo P. Anizet wahrscheinlich am 16. Oktober 1941 ermordet wurde.

Papst Johannes Paul II. hat Pater Anizet Koplin zusammen mit 107 anderen Frauen und Männern, die in Konzentrationslagern der Nationalsozialisten ums Leben kamen, als Märtyrer selig gesprochen.



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